Kamillentee selber machen: So gelingt der Tee aus frischen Blüten

Kamille ist einer der beliebtesten Kräutertees Europas. Der milde, blumige und leicht apfelartige Geschmack macht ihn zu einem klassischen Abendtee, der auch Menschen schmeckt, die sonst keine Kräutertees trinken. Kamillentee selber machen ist einfach: Blüten fünf bis zehn Minuten in heißem Wasser ziehen lassen.
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ToggleFrische oder getrocknete Kamille?
Frische Blüten, zu pflücken von Juni bis August in Gärten und an Feldrändern, ergeben einen lebendigeren, aromatischeren Tee. Nimm von frischen Blüten etwa die dreifache Menge: eine gute Handvoll pro Tasse statt eines Teelöffels getrockneter Blüten. Getrocknete Kamille gibt es im Reformhaus oder online, sie ist praktisch für jeden Tag.
Welche Kamille eignet sich für Tee?
- Echte Kamille (Matricaria chamomilla): die meistgenutzte Teekamille, erkennbar an gelber Mitte und zurückgebogenen weißen Blütenblättern
- Römische Kamille (Anthemis nobilis): ähnlich im Geschmack, aber etwas bitterer
Kamillentee selber machen in 4 Schritten
- Einen vollen Teelöffel getrocknete oder eine Handvoll frische Blüten in die Tasse geben
- 250 ml Wasser mit etwa 90 °C aufgießen
- Tasse abdecken, damit die ätherischen Öle nicht verfliegen
- 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen
Pflücke nur voll geöffnete Blüten an unbelasteten Orten, abseits von Straßen. Wer sich bei Beschwerden unsicher ist, fragt eine Ärztin oder einen Arzt. Ähnlich entspannende Getränke findest du bei Detox-Smoothie-Kur selber machen.
Wer Kamillentee selber machen kann, hat immer einen milden Tee für den Abend im Haus.
Häufige Fragen zu Kamillentee
Wie lange sollte Kamillentee ziehen?
Fünf bis zehn Minuten, abgedeckt.
Welche Wassertemperatur ist richtig?
Etwa 90 °C, nicht sprudelnd kochend.
Kann ich Kamille selbst pflücken?
Ja, nur an unbelasteten Orten und nur voll geöffnete Blüten.
Wie lagere ich getrocknete Kamille?
Dunkel, trocken und luftdicht, bis zu einem Jahr.
Gibt es Risiken?
Wer auf Korbblütler wie Beifuß oder Arnika allergisch reagiert, sollte vorsichtig sein und im Zweifel ärztlichen Rat einholen.
