| |

Noni-Saft selber machen: So gelingt die Fermentation

Noni-Saft selber machen

Wie kannst du Noni-Saft selber machen?

Neugierig, wie du Noni-Saft selber machen kannst? Dieses tropische Getränk wird traditionell in Polynesien getrunken. Die Nonifrucht stammt vom Morinda-citrifolia-Baum und enthält unter anderem Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Wenn du den Saft selbst machst, vermeidest du Zusätze. Gesundheitsbezogene Aussagen zu Noni sind in der EU allerdings nicht zugelassen, die Wirkungen sind nicht belegt, und es gibt Berichte über Leberbeschwerden im Zusammenhang mit Noni-Produkten. Sprich deshalb vor dem regelmäßigen Konsum mit deinem Arzt oder deiner Ärztin, vor allem bei Lebererkrankungen, in der Schwangerschaft und bei Medikamenteneinnahme.

Was ist Noni?

Die Nonifrucht hat einen scharfen Geruch und einen bitteren Geschmack. Sie wird in der traditionellen Küche und Volksmedizin Polynesiens verwendet. Nonisaft ist in Europa unter bestimmten Bedingungen als Lebensmittel zugelassen; handelsübliche Produkte werden in der Regel industriell hergestellt und kontrolliert.

Selbstgemachter Noni-Saft

Was brauchst du, um Noni-Saft selbst zu machen?

Nonis sind bei uns nicht überall frisch erhältlich, doch du kannst sie oft online bestellen oder in Asia-Läden finden. Beachte: Das Machen von Saft aus dieser Frucht braucht Zeit und Geduld, denn Noni wird fermentiert.

Zutaten:

  • 4 bis 6 reife Nonifrüchte

  • Ein Weckglas oder Schraubglas

  • Ein feines Sieb oder Passiertuch

  • Eine dunkle Flasche zur Aufbewahrung

Noni-Saft selber machen Schritt für Schritt

Noni-Saft zu machen läuft anders als bei anderen Fruchtsäften. Du nutzt einen Fermentationsprozess. So gehst du vor:

  1. Spüle die Nonifrüchte vorsichtig ab.

  2. Schneide sie nicht auf, sondern lege sie ganz in ein sauberes Glas.

  3. Verschließe das Glas mit einem Deckel (nicht luftdicht).

  4. Lasse die Früchte 6 bis 8 Wochen bei Zimmertemperatur fermentieren.

  5. Der Saft tritt langsam aus den Früchten aus und sammelt sich unten.

  6. Seihe den Saft durch ein Sieb oder Passiertuch ab.

  7. Fülle ihn in eine dunkle Flasche und bewahre ihn kühl auf. Riecht oder schmeckt er faulig, schimmelt oder gärt es unangenehm, wirfst du alles weg.

Das Endergebnis ist ein konzentrierter, dunkler Saft mit starkem Geruch. Beginne immer mit kleinen Mengen und steigere sie, wenn überhaupt, nur vorsichtig.

Wie kannst du Nonisaft kombinieren oder verdünnen?

Weil Nonisaft von sich aus ziemlich bitter ist, wird er oft mit anderen Säften kombiniert oder mit Wasser verdünnt. Einige Kombinationstipps:

  • Apfelsaft für Süße

  • Mangosaft für einen tropischen Effekt

  • Zitronensaft und Minze für Frische

  • Honig, um den Geschmack abzumildern

  • Ingwer für eine wärmende Note

Noni-Saft selber machen? Mit Geduld und Vorsicht

Mit etwas Geduld und Planung ist Noni-Saft selber machen gut möglich. Du holst dir damit ein ursprüngliches Naturprodukt ins Haus. Informiere dich vorher gut, arbeite sauber und genieße ihn, wenn überhaupt, nur in kleinen Mengen.

Häufige Fragen zum Noni-Saft selber machen

Warum muss Noni-Saft fermentieren, bevor du ihn verwenden kannst?

Bei der Fermentation tritt der Saft aus den Früchten aus. Das dauert traditionell sechs bis acht Wochen.

Wo kannst du frische Nonifrüchte kaufen?

Nonis sind bei uns nicht überall frisch erhältlich, du kannst sie aber oft online bestellen oder in Asia-Läden finden.

Ist Noni-Saft gesund?

Gesundheitsbezogene Aussagen zu Noni sind nicht zugelassen und die Wirkungen nicht belegt. Es gibt außerdem Berichte über Leberbeschwerden im Zusammenhang mit Noni-Produkten. Sprich vor regelmäßigem Konsum mit deinem Arzt oder deiner Ärztin.

Warum werden Aussagen zu Noni vorsichtig behandelt?

In der EU dürfen gesundheitsbezogene Angaben zu Lebensmitteln nur verwendet werden, wenn sie wissenschaftlich geprüft und zugelassen sind, was für die meisten Behauptungen rund um Noni nicht der Fall ist.

Musst du Nonifrüchte vor dem Fermentieren aufschneiden?

Nein, die Früchte werden ganz in ein Glas gelegt und vor dem Beginn der Fermentation nicht aufgeschnitten.