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Über Yuice
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Wo möglich, testen wir Rezepte selbst in der Küche, bevor sie online gehen. Bei Erklärungen zu Ernährung und Gesundheit stützen wir Aussagen, wenn relevant, auf verlässliche Quellen wie die Leitlinien der EFSA. Unsere Artikel sind Inspiration und allgemeine Information, aber keine ärztliche Beratung.
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Smoothies
Ein bis zwei Smoothies pro Tag sind eine gute Richtlinie, je nachdem, was drin ist und wie du dich sonst ernährst. Verwendest du viel Obst, behalte den natürlichen Zucker im Blick.
Das Verhältnis von Flüssigkeit zu gefrorenen Zutaten bestimmt die Dicke. Zu dünn? Gib mehr gefrorenes Obst, Haferflocken oder griechischen Joghurt dazu. Zu dick? Gib Wasser oder pflanzliche Milch esslöffelweise dazu, bis die Konsistenz stimmt.
Ja, fülle den Smoothie in eine luftdichte Dose oder Eiswürfelform und friere ihn ein. Taue ihn im Kühlschrank auf und rühre vor dem Trinken gut um, denn die Textur kann sich etwas verändern. Frisch gemacht schmeckt er trotzdem am besten.
Einen Smoothie trinkst du, eine Smoothie Bowl isst du mit dem Löffel: Sie ist dicker, mit mehr gefrorenem Obst und weniger Flüssigkeit, und wird mit Müsli, Obst oder Samen getoppt.
Mit genug Eiweiß, gesunden Fetten und Ballaststoffen kann ein Smoothie ein sättigendes Getränk anstelle einer Mahlzeit sein. Verwende dann nicht nur Obst, sondern ergänze zum Beispiel Joghurt, Haferflocken oder Nussmus.
Säfte & Saftkuren
Frischer Saft schmeckt direkt nach dem Pressen am besten, hält sich in einer verschlossenen Glasflasche aber im Kühlschrank 24 bis 48 Stunden. Fülle die Flasche bis zum Rand, um die Oxidation zu begrenzen.
Eine Saftkur kann ein netter, zeitlich begrenzter Neustart sein und viele Vitamine liefern, ersetzt aber keine vollwertige Ernährung: Saft enthält kaum Ballaststoffe und Eiweiß. Sprich bei Vorerkrankungen vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Saftige Früchte wie Trauben, Orangen und Pfirsiche liefern verhältnismäßig viel Saft, während Beeren und weiche Früchte oft besser pürieren und passieren lassen. Festeres Gemüse wie Möhren funktioniert gut im Entsafter.
Ein Slow Juicer presst den Saft langsam aus und trennt das Fruchtfleisch ab, der Saft ist klarer. Beim Mixer bleiben die Fasern erhalten, du bekommst eher einen dicken, smoothieartigen Saft, den du bei Bedarf noch passieren kannst.
Ja, bei frischem Saft setzen sich Fruchtbestandteile ab. Ein kurzes Schütteln oder Umrühren verbindet alles wieder.
Mocktails
Ein Mocktail ist ein Cocktail ohne Alkohol. Statt Spirituosen verwendest du Säfte, Sirupe, Tee, Sprudelwasser oder alkoholfreie Alternativen und bekommst trotzdem ein festliches, geschmackvolles Getränk.
Frische, fruchtige Mocktails wie ein rosa oder blauer Mocktail, ein Mojito-Mocktail oder ein Caipirinha ohne Alkohol kommen bei den meisten Gästen gut an, weil sie farbenfroh und leicht zuzubereiten sind.
Ja, die Saftmischung kannst du vorher zubereiten und gekühlt aufbewahren. Gib Sprudelwasser, Tonic und Eiswürfel erst kurz vor dem Servieren dazu, damit der Mocktail frisch und prickelnd bleibt.
Gute Optionen sind alkoholfreier Gin oder Rum, Ginger Beer, Tonic Water, starker Tee, Sirupe und Essigsäfte (Shrubs), die dem Getränk Tiefe und Würze geben.
Verwende frische Kräuter wie Minze, Zitrus- oder Limettenscheiben, Beeren, essbare Blüten oder einen Zuckerrand. Ein schönes Glas und ein bunter Strohhalm machen den Rest.
Marmelade & Chutney
Ungeöffnet und an einem kühlen, dunklen Ort hält sich selbst gemachte Marmelade je nach Zuckermenge 6 bis 12 Monate. Nach dem Öffnen bewahrst du sie im Kühlschrank auf und verbrauchst sie innerhalb von 1 bis 3 Monaten.
Meist fehlt Pektin, Säure oder die richtige Kochzeit. Koche die Marmelade etwas länger, gib etwas Zitronensaft dazu oder verwende Gelierzucker beziehungsweise Pektin. Mache die Gelierprobe auf einem kalten Teller.
Marmelade ist eine süße Fruchtzubereitung für Brot und Gebäck. Chutney ist würziger: Es wird mit Essig, Zwiebeln und Gewürzen gekocht und passt zu Käse, Fleisch und herzhaften Gerichten.
Ja, mit Zitronensaft, Pektin aus Äpfeln oder Agar-Agar. Ohne Gelierzucker brauchst du meist etwas mehr Kochzeit und die Marmelade wird etwas weicher.
Das ist bei Gläsern mit Schraubdeckel gebräuchlich: Die heiße Marmelade sterilisiert den Deckel, und es entsteht ein Vakuum. Entscheidend sind saubere, sterilisierte Gläser und ein gut schließender Deckel.
Sirup
Im Kühlschrank in einer sterilisierten, verschlossenen Glasflasche meist 2 bis 4 Wochen, je nach Zuckermenge und Zutaten. Eingefroren hält er bis zu sechs Monate.
Du kannst Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft verwenden, doch Zucker wirkt auch konservierend. Sirup mit weniger Zucker ist kürzer haltbar und gehört in den Kühlschrank.
Für Limonade, Mocktails, Tee, Joghurt, Eis, Pfannkuchen, Kuchen oder zum Beträufeln von Desserts.
Arbeite sauber, sterilisiere die Flasche, bewahre den Sirup im Kühlschrank auf, verwende einen sauberen Löffel und gib bei Bedarf etwas Zitronensaft oder Zitronensäure dazu.
Ja, am besten in kleinen Portionen, zum Beispiel in Eiswürfelformen. Nach dem Auftauen bewahrst du ihn im Kühlschrank auf und verbrauchst ihn innerhalb einer Woche.
Einkochen & Einfrieren
Beim Einkochen (Einwecken) erhitzt du gefüllte Gläser, sodass der Inhalt bei Zimmertemperatur lagerfähig wird. Beim Einfrieren konservierst du durch Kälte. Einkochen spart Gefrierplatz, Einfrieren ist bei vielen Lebensmitteln einfacher und sicherer.
Gut verschlossen und an einem kühlen, dunklen Ort meist ein Jahr. Nach dem Öffnen gehören sie in den Kühlschrank und sollten innerhalb weniger Tage verbraucht werden.
Viele Obstsorten, Beeren, Kräuter, Suppen, Brühen, Saucen, Brot und Gebäck. Blanchiere die meisten Gemüsesorten vorher kurz und verpacke alles luftdicht und portionsweise.
Einmachgläser mit Gummiring und Klammern (zum Beispiel Weckgläser) oder Schraubgläser, einen Einkochtopf oder großen Topf, ein Thermometer, einen Trichter und saubere Tücher.
Ja, mit einem großen Topf mit hohem Rand und einem Tuch oder Rost am Boden, damit die Gläser nicht direkt auf dem Topfboden stehen. Die Gläser müssen aufrecht und ausreichend mit Wasser bedeckt stehen. Bei säurearmen Lebensmitteln wie Suppen oder Gemüse ist besondere Vorsicht nötig (Botulismus-Risiko); friere sie im Zweifel lieber ein.
Fermentieren
Ja, wenn du sauber arbeitest und Gemüse vollständig unter Salzlake hältst. Verwende saubere Gläser, das richtige Salzverhältnis und achte auf Geruch und Aussehen.
Das hängt von Lebensmittel und Temperatur ab. Gemüse braucht oft 3 bis 14 Tage bei Zimmertemperatur, Kombucha etwa 7 bis 14 Tage. Probiere zwischendurch, bis der Geschmack für dich stimmt.
Sie können Milchsäurebakterien und Hefen enthalten und sind für viele eine abwechslungsreiche Ergänzung der Ernährung. Gesundheitliche Wirkversprechen gibt es nicht, und bei Beschwerden oder Vorerkrankungen sprichst du besser mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Saubere Gläser, Salz oder einen Starter, ein Gewicht oder eine Beschwerung, ein Tuch oder einen Gärdeckel und etwas Geduld.
Eine dünne, glatte weiße Schicht kann Kahmhefe sein, die meist harmlos ist und abgeschöpft werden kann. Fluffiger, bunter oder pelziger Belag ist Schimmel: Dann wirfst du den Ansatz weg.
Kaffee
Cold Brew wird 12 bis 24 Stunden mit kaltem Wasser angesetzt und schmeckt mild und süßlich. Eiskaffee ist meist heißer Kaffee oder Espresso, der abgekühlt oder über Eis serviert wird.
Mit Filter, French Press, Espressokocher oder Kaffeemaschine. Wichtig sind frisch gemahlener Kaffee, das passende Verhältnis (etwa 60 Gramm pro Liter Wasser) und Wasser mit 90 bis 95 Grad.
Ein Cappuccino hat mehr Milchschaum, ein Flat White mehr Mikroschaum und einen intensiveren Espressogeschmack bei geringerer Milchmenge.
Die EFSA nennt für gesunde Erwachsene bis zu 400 Milligramm Koffein pro Tag als unbedenklich, das entspricht etwa vier Tassen Kaffee. Schwangere sollten höchstens 200 Milligramm pro Tag zu sich nehmen.
Espresso wird mit Druck in kurzer Zeit gebrüht und ist intensiver und konzentrierter. Filterkaffee läuft langsam durch und schmeckt milder und klarer.
Matcha & Tee
Matcha ist fein gemahlenes Pulver aus beschatteten Teeblättern, das du komplett trinkst. Bei gewöhnlichem grünem Tee ziehen die Blätter nur und werden abgeseiht.
Für die meisten Menschen sind ein bis zwei Portionen pro Tag (etwa 1 bis 2 Gramm je Portion) ein gutes Maß. Matcha enthält Koffein, daher solltest du ihn nicht in beliebigen Mengen trinken.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Grüner Tee, Matcha, Kräuter- und Früchtetees haben unterschiedliche Inhaltsstoffe. Entscheidend sind eine abwechslungsreiche Auswahl, wenig Zucker und gute Qualität.
Ja, zum Beispiel als Eis-Matcha oder Matcha-Latte mit kalter Milch. Rühre das Pulver zuerst mit etwas Wasser klümpchenfrei an und gib dann Milch und Eis dazu.
Die Pflanzen werden beschattet, die Blätter sorgfältig gepflückt und aufwendig zu feinem Pulver vermahlen. Gute Qualität (zum Beispiel zeremonielle) kostet deshalb mehr.
Keto & Abnehmen
Viel Fett, moderate Mengen Eiweiß und sehr wenige Kohlenhydrate: Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Nüsse, Avocado, Olivenöl und kohlenhydratarmes Gemüse. Brot, Nudeln, Reis, Zucker und die meisten Früchte meidest du.
Das ist sehr unterschiedlich. Anfangs verlieren viele Menschen Wasser, danach geht es meist langsamer. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, und eine dauerhaft umgesetzte, ausgewogene Ernährung ist wichtiger als schnelle Ergebnisse.
Nüsse, Käsewürfel, Oliven, hartgekochte Eier, Gemüsesticks mit Dip, zuckerfreie Brownies oder Chia-Pudding.
Nein. Entscheidend für das Abnehmen ist insgesamt eine passende Kalorienbilanz. Keto ist nur ein Weg, nicht der einzige.
So nennen viele die Beschwerden zu Beginn von Keto, etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit. Sie klingen meist nach einigen Tagen ab. Trinke ausreichend und sprich bei starken Beschwerden oder Vorerkrankungen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Backen & Desserts
Mit Süßungsmitteln wie Erythrit oder Stevia, mit Datteln, Bananen oder Apfelmus. Beachte, dass sich Konsistenz und Bräunung dadurch verändern können.
Mandelmehl, Kokosmehl, Reismehl, Buchweizenmehl und fertige glutenfreie Mehlmischungen. Du brauchst oft zusätzliche Bindemittel wie Ei oder Flohsamenschalen.
Mit Agar-Agar, Pektin, Speisestärke oder Chiasamen, je nach Dessert. Agar-Agar ist pflanzlich und geliert auch ohne Kühlschrank.
Joghurt mit Beeren und Honig, eine Mug Cake, Bananen-Eis aus gefrorenen Bananen oder ein schneller Erdbeereis-Nachtisch mit Kondensmilch.
Panna cotta, Tiramisu, Cheesecake, Mousse, Chia-Pudding oder Eis. Sie schmecken oft besser, wenn sie über Nacht durchziehen.
Selbstgemacht
Du weißt, was drin ist, kannst Zucker, Salz und Zusatzstoffe selbst bestimmen und den Geschmack genau anpassen.
Im Kühlschrank meist 3 bis 7 Tage, mit viel Essig oder Zucker auch länger. Beschrifte Gläser mit dem Datum und rieche vor der Verwendung daran.
Marmelade, Sirup, Saucen, Gewürzmischungen, Brühe, Eis, Kräutersalz, Nussmus und vieles mehr.
Oft ja, vor allem bei saisonalem Obst und Gemüse und wenn du Reste verwertest. Spezielle Zutaten oder Geräte können anfangs allerdings Geld kosten.
Selbst gemachte Gewürznüsse, Gemüsechips aus dem Ofen oder Hummus mit Gemüsesticks sind schnell gemacht und gut vorzubereiten.
